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Redaktion: Detail

Mineralwasser vs. Leitungswasser

Ersteres hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen. Nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) gelten für Mineralwasser spezifische, nur dieses Produkt betreffende Anforderungen, insbesondere:

  • Ein natürliches Mineralwasser darf nur abgefüllt und vertrieben werden, wenn die zuständigen Behörden eine Nutzungsgenehmigung erteilt und das Wasser als natürliches Mineralwasser anerkannt haben.
  • Ein natürliches Mineralwasser muss am Quellort abgefüllt werden.
  • Ein natürliches Mineralwasser darf nicht chemisch aufbereitet werden.
  • Ein natürliches Mineralwasser darf gewerbsmäßig nur in zur Abgabe an Verbraucher im Sinne des § 3 Nr. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches bestimmten Fertigpackungen in den Verkehr gebracht werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es beim Mineralwasser besonders wichtig, dass es aus der Region kommt und nach Möglichkeit in Mehrwegflaschen (Glas oder PET-Mehrweg) abgefüllt ist. Auch das deutsche Trinkwasser, das aus Seen, Flüssen, Grundwasser, Talsperren und auch Quellen gewonnen wird, gilt als qualitativ besonders hochwertig. Leitungswasser darf aber mittels chemischer und physikalischer Aufbereitungsverfahren gereinigt werden. Zudem sind ab dem Hausanschluss die Hauseigentümer für die Qualität des Trinkwassers verantwortlich und müssen für sichere Trinkwasser-Installationen wie Rohre, Dichtungen und Armaturen sorgen. Da keine konsequente Prüfung der Wasserleitungen erfolgt, kann dies Verunreinigungen begünstigen. 

Erklärvideo zu zuvor Gesagtem: "Video-Last-Mile-Leitungswasser-Mineralwasser.mp4"

 

Informieren Sie sich auch unter: www.dialog-mineralwasser.de